Digitale Intelligenz – Buch



Inzwischen hat die Globalisierung seit Jahren Einzug gehalten. Die Erscheinungen, die die Globalisierung auch durch das Internet mit sich bringt, gefallen wahrscheinlich nicht jedem. Zudem wird wohl nicht jeder bei der Digitalisierung mithalten können – gilt es doch viel zu lernen. Und doch ist es erforderlich, den Umgang mit der Globalisierung zu lernen. Das Internet spielt dabei eine wichtige Rolle, wobei an der Nutzung von einem Smartphone kaum jemand vorbei kommt. Wie wertvoll der Umgang mit mobilen Endgeräten sein kann, wird im vorliegenden Buch behandelt.

Die Einleitung im Allgemeinen

Zitat Anfang „Wer hat Angst vor Bits & Bytes?“ Zitat Ende

Heutzutage beschäftigen sich die Kinder mit Bits und Bytes und somit mit der digitalen Welt. Das ist für viele Eltern ein sehr rotes Tuch. Durchaus kommt es am Familientisch zum einen oder anderen Streit. Doch bringt es nichts, den Kindern den Umgang mit dem Computer zu verbieten. Damit würden den Kindern wichtige Möglichkeiten für die Zukunft verbaut werden. Schließlich ist das Erleben digitalen Wandels für sie von großer Bedeutung. Ebenfalls wichtig ist die aktive Mitgestaltung des digitalen Wandels.

Dieses Buch stammt von Verena Gonsch. Angereichert ist das Werk mit Texten, die Till Raether schrieb. Deutlich wird, dass das Eintauchen in die digitale Welt der Kinder erforderlich ist. Damit kommt es zu einem besseren Verständnis. Es kommen neue Herausforderungen auf die Kinder zu. Daher ist es Pflicht, dass die Kinder fit für diese Zeit sind. Anderenfalls könnten die Kinder auf der Strecke bleiben und damit auch Deutschland.

Der tiefere Blick in das Buch

Das Buch beginnt mit einigen Sätzen von Michael Serres, der der Meinung ist, das man sich neu erfinden soll. Anschließend widmet sich die Autorin einem Vorwort, dass das Thema hat: Generation Smartphone an die Macht – Warum unsere Skepsis unseren Kindern schadet!

Die Computernutzung der eigenen Kinder – das ist ein vieldiskutiertes Thema. Das gilt für Freunde, Bekannte und andere Eltern. Es gab viele intensive Gespräche zu dem Thema, die eine Tendenz dazu hatten, sich sehr hitzig zu entwickeln. Besonders geschah dies bei drei Themen:

Die glorreichen Zeiten der eigenen Kindheit

Die mangelnde Lesefähigkeit der Jugend

Der Verfall der Sitten

Bei diesen Gesprächen bemerkt die Autorin immer wieder, dass sie innerhalb Deutschlands eine der seltenen Personen ist, die das Verständnis für die Computerspielwelt hat. Als glücklich bezeichnet sie den Zufall, dass sie Till Raether traf. Mit seinem Sohn und der Playstation hat dieser einen Selbstversuch bereits hinter sich. Beim Aufeinandertreffen bemerkten sie jeder für sich positiv überrascht, dass sie endlich offen über ihre jeweilige Computerwelt reden konnten.

Es gibt bei der digitalen Welt, wie daraus deutlich wird, viele Besonderheiten, die auf manche Menschen irritierend wirken mögen. Dabei fällt in Deutschland ein Bereich auf, der ganz besonders boomt. Das sind die Zeitschaltuhren für Computer, damit die Kinder nicht zu lange vor dem PC sitzen. So gibt es eine Viuelzahl von Besonderheiten, bei denen die Autorin fand, dass es an der Zeit sei, sich einmal näher damit zu beschäftigen. Die digitale Skepsis scheint sowieso hausgemacht zu sein, also made in Germany. Ein enger Zusammenhang besteht für die Autorin mit der kulturellen Tradition von Deutschland. Da gibt es die Technologiekritik und das Bildungsbürgertum. Es existiert zudem die German Angst. Zu finden ist diese in einem breiten Spektrum von Ängsten, zu denen die Bereiche Atomkraft und das Waldsterben gehören. Doch da gibt es auch den seltsamen Anspruch, der mit einer Kindheit in Deutschland verbunden ist. Die Gedanken dazu beginnen beim Waldkindergarten und führen über die Pfadfinder in Richtung der Sommerferienfreizeiten.

Bei einer Betrachtung dieses Hintergrundes stellt sich die Frage nach der Zukunftsfähigkeit der Kinder. Gibt es für sie die interessanten Jobs? Was ist mit anderen Europäern, US-Amerikanern und Chinesen? Wieviel Vorsprung haben diese vor den deutschen Kindern?

Die Eltern der heutigen Zeit sind scheinbar weltoffen und liberal. Ihre Kinder starten allerdings in die Welt mit angezogener Handbremse. Wie passt das zusammen? Damit benehmen sie sich dem Grunde nach wie ihre Eltern aus der Zeit der 70er und 80er Jahre, die sie als vermeintlich spießig erlebt haben – intolerant und nach rückwärtsgewandt.

Es folgen weitere Kapitel wie Nr. 4, das den Titel „Technologiefeindliches Deutschland – die Wurzeln“ trägt. Weitreichend bekannt ist die „German Angst“. Dabei geht es vorrangig um das Zaudern oder die Bedenkenträgerei. Das sei es, was man gern über die Deutschen sagt. Das ganze Gegenteil ist darin zu sehen, dass es sich bei „Made in Germany“ um ein Qualitätssiegel handelt. Lob kommt aus der ganzen Welt für die Genauigkeit, die Gründlichkeit sowie die Ingenieurskunst der Deutschen. Es stellt sich allerdings die Frage, wie das miteinander zu vereinbaren ist. Legt man ein ausgeglichenes Pendel bei der Diskussion zu Grunde, so schlägt dieses insbesondere dann an, wenn es um das Thema Digitalität geht. Selbst noch im 19. Jahrhundert war für Deutschland die Bezeichnung eines industriell rückständigen Landes bekannt.

Mehr Informationen zur Autorin

Tätig ist Verena Gonsch als Redakteurin bei NDR Info. Ihr Aufgabengebiet umfasst gesellschaftspolitische Themen. Ihr 15jähriger Digital Native lebt bei ihr Zuhause. Inzwischen ist er längst nicht mehr nur für die Programmierung von Klingeltönen für ihr Smartphone zuständig. Durch ihn wird sie in die Welt des Gamings eingeführt. Außerdem kann sie eine Ausbildung als systemischer Coach vorweisen. Natürlich geht sie auch zu Elternabenden und zu Müttergesprächen. Dabei lernen sie viele Menschen als streitbare Expertin kennen.

Der in Hamburg geborene Till Raether ist als freier Journalist tätig. Er arbeitet für das SZ-Magazin, Brigitte Woman und Brigitte. Zusätzlich kam es durch ihn zur Veröffentlichung von zahlreichen Büchern. Darunter befindet sich der Krimi „Treibland“, für der er eine Nominierung für den Friedrich-Glauser-Preis erhielt.

Fazit

Die Digitalisierung ist ein spannendes und weitreichendes Thema. Umfassend verändert hat sich die digitale Welt besonders in den letzten Jahren. Deutlich wird dies heute an der Vielzahl des Internets, in der eine Vielzahl von Jobmöglichkeiten zu finden sind. Diese digitale Welt haben viele Eltern von heute wahrscheinlich nicht mitbekommen. Sie haben das Internet nicht auf eine Weise kennengelernt, wie dies heute viele junge Leute tun. Auch war über lange Zeit die Bedeutung von sozialen Netzwerken kein Thema. Das bedeutet wiederum, dass Kinder und Eltern zwei verschiedene Sprachen sprechen, was sich auch in einer Familienbeziehung nicht einfach auswirkt. Allerdings hat die Digitalisierung mit ihren vielen Facetten schon seit vielen Jahren Einzug in viele Betriebe gehalten. Daher ist es für die Kinder und Jugendlichen von großer Bedeutung, das sie im Umgang mit dem Computer stets fit bleiben. Sonst wird Ihnen eine wichtige Chance für die Zukunft genommen, wie auch die Autoren aufzeigen.

Das Buch ist gut geschrieben. Es kann vielen Menschen die Angst vor der neuen Welt mit der Digitalisierung nehmen. Immerhin ist die Welt des Internets aus vielerlei Hinsicht noch reicher. Schließlich bietet das Internet eine Vielzahl von Jobmöglichkeiten, aus denen sich ein dauerhafter Verdienst ergeben kann. Und wer kann der Sicherheit eines dauerhaften Verdienstes gerade in diesen unsicheren Zeiten schon widerstehen?

Interessant ist außerdem, dass die Autorin weitere Literatur- und Quellenangaben in ihrem Buch veröffentlicht. So können Leser und Leserinnen mit einem vertieften Interesse der Geschichte, sich weiter in das Thema, das grenzenlosen Diskussionsstoff und Gedankenanregungen bietet, einarbeiten. (Marina Teuscher)

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