Archiv der Kategorie: Soundtrack

Leap Year – Rezension von Marina Teuscher

Romantik bestimmt das Bild der Komödie „Leap Year“, die Anfang Januar in den amerikanischen Kinos gestartet ist.

Vier Jahre schon sind Anna und ihr Freund Jeremy zusammen und noch nie ist über Heirat gesprochen worden. Nun ist Jeremy in Irland und so reist Anna ihrem Jeremy hinterher. Dort gibt es nämlich einen schönen Brauch, der jedes Mal am 29. Februar das Leben ein wenig anders gestaltet. Doch sie kommt nicht dort an, wo sie möchte, da der Flug bei der Landung umgeleitet wird. Ihr Versuch mit dem Boot zu fahren, führt sie zu einer Halbinsel. Dort trifft sie auf den Wirt Declan, den sie bittet, dass er sie nach Dublin fährt. Je mehr sie in Irland zu Gast ist und in der Nähe des etwas unwirschen Declan, desto mehr bekommt sie Zweifel. Sie weiß plötzlich nicht mehr, ob sie Jeremy heiraten soll.

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Everybodys Fine – Rezension von Marina Teuscher

Bereits in den USA gestartet und in Deutschland im März startend, hat „Everybody’s fine“ die Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Mit einer hochkarätigen Besetzung zeigt der Film, wie sich ein Familienleben entwickeln kann, wenn plötzlich das wichtigste Bindeglied fehlt.

Frank hat seine Frau vor acht Monaten verloren und nun soll endlich wieder einmal ein Familientreffen stattfinden. Doch keines seiner vier Kinder hat Zeit. Natürlich reagiert er enttäuscht und macht sich aber doch auf den Weg zu seinen Kindern. Allerdings stellt er schon bald fest, dass vieles anders ist als gedacht. Eigentlich ist er immer darauf gestimmt, nur die guten Neuigkeiten zu hören. Doch seitdem seine Frau nicht mehr da ist, gibt es niemand, der dies genau beachtet. Und so muss Frank plötzlich auch mit einigen unangenehmen Überraschungen rechnen. Zum gleichnamigen Film erscheint nun auch der Soundtrack.

Enthalten sind auf dem Soundtrack die folgenden Titel:

1. Frank’s Journey begins
2. Trains
3. You will become an Artist
4. Leaving new york
5. Hole in one
6. Telephone poles
7. Robert’s Rehearsal
8. Some Nightmares
9. Why did you all lie to me
10. A hospital visit
11. David’s Painting
12. Christmas Together

Produziert wurde dieser Soundtrack von Dario Marianelli, der auch die Musik geschrieben hat. Der Komponist saß außerdem  bei den Aufnahmen in den Air Lyndhurst Studios in London am Klavier.

In der Hauptrolle des Frank ist Robert de Niro, der unter anderem in „Meine Braut, ihr Vater und ich“ mitgespielt hat, zu sehen. Seine Kinder werden unter anderem von Kate Beckinsale (Pearl Harbour) und Drew Barrymore (Drei Engel für Charlie) gespielt.

So gefühlvoll wie die Thematik des Films wurde auch der Soundtrack gestaltet. Es ist nachzuvollziehen, das Frank bei seiner Familie sein möchte. Und doch ist in den Liedern auch ein wenig Melancholie zu spüren. Denn das Leben als vierfacher Vater ist auch nicht immer einfach. Nur all zu menschlich geht es im Soundtrack genauso wie im Film zu. (Marina Teuscher – 2010)

Quelle: Everybodys Fine – Soundtrack – Kino, Filme und Fakten von www.digitalvd.de

 

The Last Station – Rezension von Marina Teuscher

Aus dem Jahr 2009 stammt der Film „The last Station“, der jetzt in den amerikanischen Kinos angelaufen ist. Dabei geht es um die letzte Zeit des russischen Schriftstellers Leo Tolstoi, dem sich Jay Parini im gleichnamigen Roman widmete.

Verfilmt wurde hier das letzte Lebensjahr von Leo Tolstoi.  Es geht um die Liebe. Gerade in den letzten Monaten gab es aber auch oft große Reibereien zwischen Tolstoi und seiner großen Liebe Sofia. Dabei ging es nämlich um sein Werk. Er möchte, dass dieses für das Volk zur Verfügung steht. Das möchte aber wiederum seine Frau nicht. Sie und ihre Kinder wollen die Rechte haben. In dem Trubel flüchtet Tolstoi und nimmt dazu einen Zug. Doch dann folgt eine schwere Erkrankung.

In den Hauptrollen sind als Leo Tolstoi Christopher Plummer sowie als Sofya Tolstoi zu sehen.

Bei den 21 Melodien handelt es sich um die folgenden Stücke:

1.  Romanze
2. Chertkov Waltz
3.  Holy of Holies
4. Yasnaya
5. Gente, GGente, All’Armi, All’Armi (Aus der Hochzeit des Figaro)
6. Morning Song
7.  The Return
8. Pastorale
9.  Secrets
10. The new Will
11. Morning Song Reprise
12. Un Bel Di, Vedremo
13. Among The Birches
14. The Betravel
15. Flight
16. The Pond
17. The Journey
18. Vigil
19. Night
20. The last Station
21. Finale

Für die Musik verantwortlich war der russische Komponist Sergey Yevtushenko. Dieser zeichnete sich auch schon für die Filme „Raja 1918“ sowie „Russkiy kovcheg“ als Komponist verantwortlich. Insgesamt arbeitet er in dieser Aufgabe seit dem Jahr 1990.

„The Hermitage Music Academy Orchestra“ hat die Kompositionen musikalisch umgesetzt. Am Klavier saß dann auch Sergey Yevtushenko während der Aufnahmen. Die Aufnahmen sind in St. Petersburg erfolgt. Die Titel 5 und 12 stammen aus den Opern „Die Hochzeit des Figaro“ und „Madame Butterfly“.

Die Musik vermittelt die Historie des Films und die Stimmungen dieser Zeit. Auch vermittelt der Soundtrack die Liebe, die in dem letzten Lebensjahr von Leo Tolstoi zu spüren war. Melodramatische Momente, wie in Titel 5 und 12, dürfen natürlich nicht fehlen. Die Melodien machen natürlich neugierig auf den Film, der ja mit einer Starbesetzung aufwartet. Dramatisch wird es hierbei natürlich in den letzten Wochen von Leo Tolstoi. (Marina Teuscher – 2010)

Quelle: The Last Station – Kino, Filme und Fakten von www.digitalvd.de

 

Das Leben ist eine Baustelle – Rezension von Marina Teuscher

Im Jahr 1997 wurde der Öffentlichkeit auf der Berlinale der deutsche Film „Das Leben ist eine Baustelle“ präsentiert. Verantwortlich für den Film waren Tom Tykwer sowie Wolfgang Becker. Anlässlich der jetzt erscheinenden DVD wird der Soundtrack zu dem Film veröffentlicht.

Der Film spielt auch in den letzten Jahren des zweiten Jahrtausends. Diese Zeit ist gerade nicht unbedingt einfach für Jan Nebel, hat er doch gerade unter anderem über eine mögliche HIV-Infizierung erfahren. Dies wurde ihm von einer ehemaligen Freundin übermittelt. Da lernt er Vera auf eine ziemliche andere Art und Weise kennen. Gleichzeitig versucht er sich ja nun mit der eventuellen Erkrankung auseinander zu setzen, obwohl er eigentlich nichts davon wissen will. Doch er kommt auch immer mehr mit Vera zusammen, so dass er ein neues Leben anfängt. Allerdings ahnt er nicht, dass auch Vera etwas von sich nicht preisgibt.

Verantwortlich für die Filmmusik ist Jürgen Knieper. Er hat sich einen Namen in der Filmmusikszene von Deutschland geschaffen. So schrieb er beispielsweise die Musik für den Film „Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“. Unter anderem schrieb Jürgen Knieper noch die Musik für „Praxis Bülowbogen“ sowie für die „Lindenstraße“.

Im Hinblick auf die Szenenmusik ist Christian Steyer verantwortlich. Neben der Schauspielerei hat er sich viel Zeit für bedeutende Filmmusik in Deutschland genommen. Zum Beispiel tragen einige Folgen von „Polizeiruf 110“ sowie der „Tatort“ seine musikalische Handschrift.

Erschaffen haben die beiden eine sehr eingängige Filmmusik, die die Problemzonen des Filmes erahnen lassen. Sehr ruhig und doch melodisch werden die Szenen untermalt. Die Musik ist durchaus etwas für die ruhigen Stunden des Tages. (Marina Teuscher -2009)

Quelle: Das Leben ist eine Baustelle – Soundtrack – Kino, Filme und Fakten von www.digitalvd.de

 

Largo Winch – Rezension von Marina Teuscher

Largo Winch ist eine Figur, die von Jean van Hamme erdacht wurde. Sie tauchte als Held erfolgreich in vielen Kolportage-Romanen, einzeln geliefert Bücher, und Comics auf. Gezeichnet wurde sie in den Comics von Philippe Francq. Begonnen hat alles zunächst mit Abenteuerromanen, denen die Comicserie folgte. Der letzte Band ist im Jahr 2008 erschienen.

Zur gleichen Zeit kam es zur Arbeit an einem Kinofilm, der seinen Start in den französischen Kinos  wenige Tage vor Ende des Jahres 2008 hatte. Nun erscheint der gleichnamige Soundtrack. Schon die Comic-Reihe übertraf den Erfolg der Romane, doch der Kinofilm setzte diesen Trend noch stärker fort. Und die Geschichte des Films geht sogleich interessant los. Einer der wichtigsten Menschen in der Finanzwelt lebt nicht mehr und nun liegt es an einer Frau, Ruhe hinein zu bringen. Gerade jetzt ist das wichtig, da jemand von außerhalb die Übernahme des Konzerns plant. Doch da taucht er plötzlich auf, der unbekannte Erbe. Es handelt sich dabei um Adoptivsohn Largo, der allerdings gar nicht so ist, wie erhofft. Die Nachricht über ein Verbrechen ändert jedoch alles und lässt auch das Leben für Largo nicht so ganz einfach werden.

Für die Musik ist wieder einmal der großartige Alexandre Desplat verantwortlich. Schon viele berühmte Filme tragen seine Handschrift, wie beispielsweise „Der seltsame Fall des Benjamin Button“ aus dem Jahr 2008. Im Jahr 2009 hat Alexandre Desplat seine kreative Ader in der Musik bisher wenigstens sieben Mal ausgelegt.

Entsprechend der teilweisen Dramatik hat Alexandre Desplat diese Effekte auch in seine Musik einfließen lassen. Besonders deutlich wird dieser Einfluss unter anderem bei „Chosen one“, wobei es um den Auserwählten geht. Gelungen ist dem Komponisten wieder einmal eine Gestaltung von Liedern, die einfach neugierig auf den Film machen. Marina Teuscher 2009

Quelle: Largo Winch – Soundtrack – Kino, Filme und Fakten von www.digitalvd.de

 

The Vampire Assistant – Rezension von Marina Teuscher

Der Autor Dan Shan ist irisch-britischer Abstammung und hat die Triologie von „The Saga von Darren Shan“ erschaffen. Das erste Buch in dieser Reihe trug den Titel „Cirque du Freak: The Vampire’s Assistant“ und wurde als erster Roman dieser Reihe verfilmt. Insgesamt vier Monate dauerten die Dreharbeiten an der Fantasy-Geschichte um den 16jährigen Darren. In den amerikanischen Kinos läuft der Film bereits und hat jetzt auch seinen Kinostart in Deutschland.

Darren ist 16 Jahre jung und führt ein ruhiges Leben, vielleicht manchmal zu ruhig. Kommt das Thema auf Vampire zu sprechen, so ist er der festen Überzeugung, dass es diese gar nicht gibt. Dann besucht ein Zirkus die Stadt, in der Darren lebt. Das macht ihn natürlich neugierig und so möchte er unbedingt in eine Vorstellung, die in der Nacht stattfindet. Ab dieser Nacht wird sich das Leben von Darren von Grund auf verändern. So gibt es unter den Vampiren zwei Gruppen, die untereinander verfeindet sind. Und damit geht die Unruhe los, denn schließlich will Darrens Freund Steve gern Vampir werden. Doch der entscheidende Vampir weigert sich, weil Steve’s Blut eine schlechte Aura hat.

So hochkarätig wie die Besetzung des Films wurde natürlich bei der Regie auf entsprechendes Knowhow für den Kinofilm geachtet. Dabei gelangte Paul Weitz zum Einsatz, der schon bei den Filmen „About a boy“ und „American Dreamz“ sowie „American Pie“ die Verantwortung für die Regie trug.

Für die Musik wurde Stephen Trask gewonnen. Vor der erneuten Zusammenarbeit mit Regisseur Paul Weitz hatte der Komponist bereits für zwei Filme die Musik komponiert. Nun hat er mit insgesamt 27 Liedern den Soundtrack untermalt. Jeder Titel der CD erklärt auch wirklich einen Teil des Filmes, wie das Titelthema „The vampires assistant. Die dunklen Elemente, die der Film des Genres Horror mit sich bringt, sind in vielen Titeln spürbar. So ist der Soundtrack bestimmt schon für die vielen Freunde dieses Films ein Genuss. (Marina Teuscher – 2009)

Quelle: The Vampire Assistant – Soundtrack – Kino, Filme und Fakten von www.digitalvd.de

 

Final Destination 4 – Rezension von Marina Teuscher

Bereits dreimal hat Final Destination zahlreiche Fans angezogen. Nun erscheint mit Final Destination 4 der vierte Teil der Reihe, deren Ursprung auf einer wahren Begebenheit beruht. Und zwar handelte es sich dabei um den TWA-Flug 800, der vor Long Island verunglückte. Der nun erscheinende Teil 4 der Reihe lädt zu einigen gruseligen Momenten in 3D ein.

Diesmal ist ein NASCAR-Autorennen der Ausgangspunkt. Hier hält sich Nick mit seinen Freunden auf und erhält plötzlich eine Panik-Attacke. Eine Ahnung sagt ihm, dass ein relativ harmloser Unfall mit schweren Folgen geschehen wird. Im Endeffekt wird eine große Katastrophe folgen, was seine Freunde ihm aber so nicht abnehmen. Trotzdem schafft es Nick, dass seine Freunde mit ihm das Rennen verlassen. Wenig später tritt die Vorahnung ein, was seine Freunde total verblüfft. Nun beginnt Nick neugierig zu werden.

Regie führt in diesem Film der bekannte Regisseur David R. Ellis. Unter seiner Führung sind Filme wie „Harry Potter und der Stein der Weisen“ sowie „Matrix Reloaded“ entstanden. Mit seiner Arbeit verleiht er dem Film den Charakter einer schwarzen Komödie.

Für die Musik konnte der versierte Komponist Brian Tyler gewonnen, der es schafft, dem Soundtrack und somit dem Film die richtige Brisanz zu verleihen. In den mehr als zehn Jahren seiner Karriere hat er schon vielen beeindruckenden Filmen mit seiner Musik die richtige Würze verliehen. Im Jahr 2009 gehörte unter anderem der Film „Dragonball Evolution“ zu seiner Arbeit. Für das Jahr 2010 stehen bereits vier Filmprojekte fest, wo er wieder auf einzigartige Weise die filmischen Elemente umsetzen wird. So stellt Final destination auch wieder eine angenehme Arbeit von ihm dar (Marina Teuscher – September 2009).

Quelle: Soundtrack: Final Destination 4 – Kino, Filme und Fakten von www.digitalvd.de

 

G.I. Joe – The Rise of Cobra – Rezension von Marina Teuscher

Nach dem Erfolg der Action-Figur G.I.Joe wurde nun der Spielfilm G.I. Joe – The Rise of Cobra gedreht. Dabei geht es um einen Waffenhändler, der eine Waffe entwickelt hat, die auf der Nanotechnologie basiert. Mit dieser Waffe wäre es möglich, ganze Städte zu zerstören. Verkauft werden vier Sprengköpfe an die NATO, wobei die US Army die Auslieferung übernehmen soll. Doch beim Transport kommt es zu Problemen. Schließlich hat auch der Waffenhändler andere Pläne, möchte er doch mit Hilfe der Nanotechnologie widerstandsfähige Soldaten erschaffen.

Die Regie des Films G.I. Joe – The Rise of Cobra hat Stephen Sommers übernommen. Allan Silvestri hat dabei die Komposition der Musik für den Spielfilm übernommen. Der US-amerikanische Komponist für Filmmusiken hat während seiner bisherigen Laufbahn für sehr bekannte Filme geschrieben. So trägt auch die Triologie „Zurück in die Zukunft“ seine Handschrift. Zahlreiche Nominierungen für die begehrtesten Auszeichnungen hat er schon erhalten. Zweimal wurde er sogar mit dem Grammy ausgezeichnet.

Und so spiegelt sich das angenehme Gefühl, dass Alan Silvestri für die einzelnen Elemente des Filmes entwickelt hat, auch in den insgesamt 21 Titeln des Soundtracks zu diesem Film wieder. Bereits das erste Stück stimmt die Zuschauer mit den entsprechenden musikalischen Elementen auf den Waffenhändler ein. So wird gleich signalisiert, dass der Film eine gewisse Spannung enthält. Diese spannenden Elemente ziehen sich durch den gesamten Soundtrack. Gelungen ist Alan Silvestri hier eine geschickte Mischung vieler Elemente, die die CD zu einem hörenswerten Erlebnis machen. Marina Teuscher  2009

Quelle: Soundtrack: G.I. Joe – The Rise of Cobra – Kino, Filme und Fakten von www.digitalvd.de