Wendy – Der Film – Rezension von Marina Teuscher

Das Reiten kann seit vielen Jahren auf die vielfältigste Weise erfolgen. Zu den Reittieren gehören zum einen Kamele oder Esel. Typisch sind jedoch Pferde, deren Familie groß ausfällt. Demzufolge gibt es unterschiedliche Reitweisen. Dies gilt bei einem Aufenthalt in deutschen Reitanlagen. Dort kommt es zum Angebot einer Ausbildung als Vielseitigkeitsreter, Springreiter und Dressurreiter. Ferner sind die freizeitlichen Ausritte gern gesehen. Eine weitere Reitweise stellt das Westernreiten dar. Bei Wendy steht das Reiten zum Spaß in erster Linie im Vordergrund. Jedoch kann das Reiten noch zu anderen Problemen führen.

Wendy ist 12 Jahre jung und die Tochter von Gunnar und Heike. Damit ist sie in einem Alter, wo der Urlaub mit den Eltern nicht mehr ganz so leicht fällt. Jedoch wollen ihre Eltern die Sommerferien komplett auf dem Rosenborg verbringen, bei dem es sich um einen Reiterhof handelt. Allerdings sieht man dem Hof von Oma Herta an, dass er sehr heruntergekommen ist. Zum Teil liegt das daran, dass Herta den Hof allein führt, nachdem diese ihren Mann verloren hat. Langsam wird die Zeit jedoch schwieriger und es ist nicht absehbar, wie lange Herta den Hof noch halten kann.

Schließlich gibt es da St. Georg, wobei es sich um die Konkurrenz handelt. Es handelt sich um den großen modernen Reitstall, der Ulrike gehört. Dies fällt Wendy auch auf. Allerdings hat diese keine Lust mehr zum Reiten. Schließlich gab es da diesen Unfall, weshalb sie sich entschlossen hat, nicht mehr zu reiten. Bei einem ihrer Ausflüge in der Region kommt sie bei einem Metzger vorbei. Dieser beschäftigt sich gerade  mit einem Pferd, das verletzt ist und hat eher schlechte Absichten. Da hat er jedoch die Rechnung ohne Wendy gemacht. Diese findet eine Lösung, um die Tür zu öffnen, damit das Pferd flüchten kann. Zunächst zeigt das Pferd eine große Zuneigung zu Wendy, die das allerdings nicht akzeptieren will und das Pferd zunächst verjagt.

Einige Zeit später allerdings fangen die beiden an, sich miteinander anzufreunden. In einer Scheune gibt Wendy dem Pferd eine Flasche mit Wasser, die das Pferd erst verliert. Doch dann gibt sie ihm das Wasser zum trinken und tauft es auf den Namen Dixie. Langsam möchte Wendy wieder reiten und beginnt durch Dixie das Reiten neu zu entdecken. Dann kommt es jedoch dazu, dass Wendy beim Aufbäumen des Pferdes abstürzt. Da will ihr Vater ihr das Reiten verbieten, wobei sie nach einer Lösung sucht, wie sie wieder reiten kann.

Bei dem Film handelt es sich um eine Geschichte, die eine gewisse Herzlichkeit ausstrahlt. Schließlich geht es allein schon um Tiere, wodurch die Familie angesprochen wird. Immerhin gibt es die typischen Probleme, die mitunter das Familienleben belasten können. Die Botschaft daraus ist, dass es für viele Fragen auch eine Antwort gibt. Überhaupt ist Wendy ein Film, der vor allem Mädchen begeistern wird, die schon am Comic Wendy Freude hatten und haben. Dazu trägt auch Pferd Dixie bei, das sich durch seine Fellzeichnung auszeichnet. Besonders schön sind die Szenen, wie sich Wendy und Dixie einander annähern. Nicht nur Pferdefans und Fans von Wendy werden an diesem Film, der auch durch die Besetzung punktet, ihre Freude haben. (Marina Teuscher – September 2017).