PINK Zwei Gesichter – Rezension von Marina Teuscher

Die amerikanische Sängerin Pink wurde als Alecia Beth Moore in Pennsylvania geboren. Als Sängerin und Songschreiberin hat sie inzwischen mehrfach einen Grammy gewonnen. Mittlerweile hat sie ihre Biografie geschrieben, die zunächst als Buch veröffentlicht wurde, um so auch mit einem Teil ihrer Vergangenheit ins Reine zu kommen. Inzwischen ist ihre Biografie auch als Audio Book erschienen.

Schon früh in der Kindheit fangen die Probleme an, die Alecia eine lange Zeit begleitet haben. Dieses und noch vielmehr wird jetzt in ihrer Biografie deutlich. Da zeigt sich, dass das eine Art Antriebskraft für sie gewesen ist. Nachdem sie viele ihrer Probleme bewältigt hatte und sich erfolgreich in der Musik-Szene etablieren konnte, hat sie gleichzeitig mit der Arbeit für die PETA begonnen. In der Tierschutzorganisation geht sie nun engagiert zu Werke. Bei diesem Audiobook kommen auch einige Menschen aus ihrem Umfeld zu Wort, die das Bild von Pink mit ihren Aussagen komplettieren.

Verantwortlich für die Biografie ist Paul Lester, ein englischer Journalist. Dieser schreibt seit mehreren Jahren unter anderem für den Guardian Artikel. Beispielsweise hat er außerdem auch die Biografie von Wire geschrieben.

Einblicke in die Diskografie bei den Alben:

Can’t take me home
Try this
Funhouse
Greatest Hits …So Far!!!

Gesprochen wird das Buch von Sandra Schwittau, die sich seit ihren Kindertagen bereits als Synchronstimme einen Namen gemacht hat. Heute ist sie außerdem beispielsweise als Stimme von Eva Menez bekannt. Doch eine Figur ragt bei ihrer Synchronarbeit über alle raus. Es handelt sich dabei um Bart Simpson, der von ihrer gesprochen wird.

Erschienen ist das Audio Book am 16. September des Jahres. Die gesamte Biografie befindet sich auf vier CDs.

Es ist doch schön, seinen Star mal auf eine andere Weise zu erleben als nur auf der Bühne. Bei Pink kommen da so einige Geheimnisse heraus, da sie halt wie viele auch in ihrer Kindheit ihre eigenen Probleme gehabt hat. Der wichtigste Punkt ist da der Verlust ihres Vaters, der ihre Bezugsperson war. Dieses und andere Geschehen werden ansprechend von Sandra Schwittau geschildert. Hier bietet sich ein schönes Geschenk für die Fans von Pink an, dass die langen Abende jetzt angenehm verkürzen wird. Dabei gibt es vereinzelt Einblicke in ihr musikalisches Schaffen durch kurze Einblendungen der Musik. (Marina Teuscher)