Kinder des Sturms – Rezension von Isolde Wehr

Jeder weiß was Darcy Gallagher sich vom Leben wünscht, schließlich verkündet sie das seit Jahren ja auch lautstark: Einen reichen Mann, der ihr die Welt zu Füßen legen kann. Als Trevor Magee nach Ardmore in Irland kommt, weiß er schon fast alles über die Gallaghers. Bevor er sich entschloss dort ein Theater zu bauen und eine geschäftliche Beziehung mit der Familie einzugehen, hat er genaue Informationen eingeholt. Und Darcy Gallagher ist genauso faszinierend, wie es in den Berichten stand. Als Darcy Trevor das erste Mal trifft weiß sie nicht wer er ist, sie hält ihn für einen einfachen Arbeiter. Und so verkündet sie auch hier ziemlich freimütig was ihre Vorstellungen von der Zukunft sind. Als sie die Wahrheit über den reichen Geschäftsmann herausfindet, beschließen beide eine Affäre ohne Gefühle einzugehen, denn sie halten sich nicht für fähig Liebe zu empfinden.

Bald darauf trifft Trevor, der überhaupt nicht an Magie glaubt, den Feenprinz Carrick, der ihm ziemlich deutlich macht, das er der Meinung ist Trevor ist in Irland, damit der Bann zwischen ihm und seiner Geliebten, Lady Gwen die ihn zu ihren Lebzeiten verschmäht hat da er nie von Liebe spracht und die jetzt im Cottage als Geist umher wandert welches Trevor bewohnt, aufhebt. Denn es braucht schon dreimal wahre Liebe, bevor Carrick mit seiner Lady Gwen vereint werden kann. Trevor glaubt jedoch keine wahren Gefühle empfinden zu können. Ihn und Darcy verbindet nur Lust und er möchte ihr einen Vertrag als Sängerin anbieten, da er ihre Stimme für einmalig hält.

Darcy hat plötzlich alles was sie sich wünscht, einen reichen Liebhaber, eine Aussicht auf eine tolle Karriere und dann merkt sie, das sie in all ihren Plänen eins nicht berücksichtigt hat: Liebe. Wie soll ihre Zukunft wirklich aussehen?

„Kinder des Sturms“ ist aus meiner Sicht nicht ganz so gut wie die beiden Vorgängerromane, da Nora Roberts hier deutlich macht das Darcy und Trevor anfangs nur aus Berechnung zusammenkommen. Das erweckt nicht nur zwischen den Helden ein etwas seltsames Gefühl sondern auch beim Leser. Davon abgesehen darf man natürlich den letzten Teil dieser Trilogie nicht verpassen, wenn man wissen will was mit Prinz Carrick und Lady Gwen passiert!

Kritik geschrieben von Isolde Wehr, Herausgeberin der romantischen Bücherecke und Moments

Titel: Kinder des Sturms
Autor: Nora Roberts
Verlag: Blanvalet
Seiten: 400
ISBN: 3442353238