Der und kein anderer – Rezension von Isolde Wehr

Warum hat sie diesen Job nur angenommen? Gracie Snow ist, wie sie von sich selber sagt, eine unauffällige, häusliche Gestalt, für die sich kein Mann interessiert. Und jetzt soll sie dafür sorgen, dass die Football-Legende Bobby Tom Denton möglichst kurzfristig in seinen Heimatort zurückkehrt, da er dort einen Film drehen soll. Bobby Tom allerdings scheint es überhaupt nicht eilig zu haben, sich auf den Weg zu machen. Und er hält vor allem nichts davon, dass er plötzlich einen weiblichen Bodyguard hat, dessen Kleidergeschmack doch sehr zu wünschen übrig lässt.

Gracie hat sich vorgenommen ihr Leben zu ändern, daher hat sie auch ihren Job in einem Altenpflegeheim aufgegeben. Und egal was Bobby Tom sich einfallen lässt um sie loszuwerden, Gracie klebt an ihm. So schafft sie es tatsächlich mit allerlei Verzögerungen und Umwegen Bobby Tom endlich nach Telarosa, Texas zu bringen.

Hier muss Gracie erleben das seine Heimatstadt ihn geradezu verkehrt. Allerdings merkt sie auch, dass Bobby Tom keinesfalls begeistert ist, plötzlich ein Filmstar zu werden. Je länger sie mit ihm zusammen ist, desto weniger möchte sie weg von Telarosa, aber kann es für sie und Bobby Tom überhaupt eine gemeinsame Zukunft geben?

Dieser Roman ist wirklich ein ausgezeichnetes Beispiel für Susan Elizabeth Phillips Erzähltalent. Der Humor kommt nicht zu kurz und innerhalb kürzester Zeit möchte man die Geschichte nicht mehr aus der Hand legen. Und auch die Nebencharaktere und ihre Stories hat die Autorin perfekt in den Roman eingebunden. Ein Buch das man bedenkenlos weiterempfehlen kann.

Kritik geschrieben von Isolde Wehr, Herausgeberin der romantischen Bücherecke und Moments

Titel: Der und kein anderer
Autor: Susan Elizabeth Phillips
Verlag: Blanvalet
Seiten: 400
ISBN: 3442356695