Kissengeflüster – Rezension von Isolde Wehr

Margaret „Meg“ McKenzie Cooper Ponthier hat es nicht gerade leicht im Leben. Sie ist eine Witwe mit drei Kindern und einem Schuldenberg, den ihr verstorbener Mann ihr hinterlassen hat. Da kam ihr das Angebot von Jules Ponthier gerade recht, ihn für eine Menge Geld zu heiraten. Allerdings ist der frischgetraute Ehemann, bereits nach dem ersten Tag ihrer Ehe tot. Und Meg sieht sich plötzlich ihrem gutaussehenden Schwager gegenüber, Parker Ponthier. Der kann nicht glauben das dieses bezaubernde Wesen die Witwe seines Bruders sein soll.

Liebend gern würde Meg die Flucht ergreifen und zu ihren Kindern nach Las Vegas zurückkehren, aber nachdem sie den Ponthier Clan kennen lernt, sitzt sie in New Orleans fest. Alle erwarten von ihr, das sie die trauernde Witwe spielt. Aber dafür hat Meg überhaupt keine Zeit, denn es gilt mit dieser chaotischen Familie klar zu kommen.

Parker kann immer weniger verstehen, wie ausgerechnet sein Bruder Jules so eine bezaubernde Frau heiraten konnte, eigentlich stand der doch auf einen ganz anderen Typ von Frau. Und auch Meg fühlt sich zu ihrem Schwager immer mehr hingezogen, doch was passiert wenn er die Wahrheit über die kurze Ehe herausfindet?

„Kissengeflüster“ hat mir sehr gefallen, ein unterhaltsamer Roman. Die Art von „Ich heirate eine Familie“-Geschichten, sind in den letzten Jahren sowieso eher selten geworden. Umso erfreulicher mit diesem Roman endlich mal wieder ein bisschen Abwechslung zum Lesen zu bekommen.

Kritik geschrieben von Isolde Wehr, Herausgeberin der „romantischen Bücherecke“

Titel: Kissengeflüster
Autor: Hailey North
Verlag: Blanvalet
Seiten: 316
ISBN: 3442354013