Die Männerfängerin – Rezension von Isolde Wehr

Jenny Elsholm genießt das Leben in vollen Zügen. Ihrem Vater gehört eine große Kosmetikfabrik, also hat sie keine Geldsorgen und daher nimmt sie auch ihr BWL-Studium nicht so ernst, wie sie eigentlich sollte. Was soll’s, hat sie halt eine nächste Matheklausur verhauen. Ihre Freundin Judith Lewandowski versucht immer wieder an Jennys schlechtes Gewissen zu appellieren, schließlich hat Judith ihr Studium selber finanzieren müssen, aber auch das wirkt nicht.

Da Jenny eine Schönheit a la Claudia Schiffer ist, braucht sie sich auch um Männerbekanntschaften, keine Sorgen zu machen. Eine Freundin von ihr hat eine Begleitagentur bei der Jenny ab und an arbeitet und sie liebt es, die Männer an der Nase herumzuführen. Diesmal hat sie einen Termin mit einem gewissen Leif Conrad. Der Ferrarri-Fahrer zeigt sich jedoch vollkommen unbeeindruckt von Jennys Schönheit. Komisch, das ist ihr noch nie passiert.

Je länger Jenny mit Leif zusammen ist, desto weniger versteht sie diesen Mann. Und sie stolpert von einer Katastrophe in die nächste.

Ich freue mich jedes Mal, wenn ich eine deutsche Autorin entdecke, die sich auch traut unterhaltsame Geschichten zu schreiben. „Die Männerfängerin“ von Marte Cormann wird zurecht auf dem Cover als romantische Liebeskomödie bezeichnet. Ein wunderbar unterhaltsames Buch!

Kritik geschrieben von Isolde Wehr, Herausgeberin der „romantischen Bücherecke“.

Titel: Die Männerfängerin
Autor: Marte Cormann
Verlag: Heyne Verlag
Seiten: 300
ISBN: 3453173244