Das Erbe der Lady Marian – Rezension von Isolde Wehr

Schon von klein auf fühlt sich Celeste Hawk mit dem Schloss Landryhock Hall magisch verbunden. Dabei ist sie nur die Tochter des Dorfschmiedes und ihre Mutter hält ihr immer wieder vor, dass ihre Tagträumereien nichts bringen. Eines Tages jedoch schließt sie Freundschaft mit einem Mädchen vom Schloss, deren Mutter dort in der Küche arbeitet. So hat sie zum ersten Mal die Gelegenheit, sich dort aufzuhalten, wird jedoch bald von Lord Simon entdeckt, dem Schlosserben, der sie für eine Diebin hält.

Auch in den darauffolgenden Jahren, geraten Celeste und Simon immer wieder aneinander, wenn sie einander begegnen. Dann stirbt plötzlich Celestes Mutter und sie erhält eine Stellung im Schloss angeboten, als Gesellschafterin von Lady Marian, der Mutter von Lord Simon.

Von da an ändert sich Celestes Leben dramatisch und sie kann sich ein Leben fernab von Landryhock Hall einfach nicht mehr vorstellen. Aber das Schicksal hat schon wieder die Weichen in eine ungewisse Zukunft für sie gestellt. Wann ist ihr Glück endlich von Dauer?

„Das Erbe der Lady Marian“ ist ein gut gelungener historischer Unterhaltungsroman einer deutschen Autorin. Das die Geschichte in der Ich-Form geschrieben ist, ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, allerdings fesselt die Geschichte den Leser bald so, dass man sich schnell an den Erzählstil gewöhnt. Ein kurzweiliger Lesespaß.

Kritik geschrieben von Isolde Wehr, Herausgeberin von Die romantische Bücherecke

Titel: Das Erbe der Lady Marian
Autor: Rebecca Michéle
Verlag: Bastei Lübbe
Seiten: 255
ISBN: 3404128966