Meer ohne Grenzen – Rezension von Alfred Ohswald

Nachdem eine Meuterei auf der Bounty ausgebrochen ist, werden ihr Kapitän Bligh und seine Gefolgsleute auf einem kleinen Schiff ausgesetzt. Unter unvorstellbaren Entbehrungen treten sie die Reise zu einem weit entfernten Stützpunkt der Holländer an.

Währenddessen fangen die Meuterer auf einer kleinen, unbekannten Insel in der Südsee ein neues Leben an, nachdem sie einige Eingeborene, vor allem Frauen von Thaiti mitgenommen haben. Doch bald kommt es zu Streitereien und auch ernsthaften Konflikten unter ihnen.

Beim weniger bekannten zweiten Teil von „Die Meuterei auf der Bounty“ geht’s im ersten, deutlich schwächeren Teil 76 Seiten lang um die beschwerliche Reise von Bligh und seinen Leuten. Die Schilderung des tragischen Scheiterns der Ansiedlung der Meuterer auf einer einsamen Insel ist deutlich besser und durch diesen längeren Teil loht sich auch das Lesen des Buches.

Kritik geschrieben von Alfred Ohswald, Herausgeber von Buchkritik.at