Das Joch der Zyklopen – Rezension von Alfred Ohswald

Eriador steht unter der grausamen Herrschaft des Hexerkönigs Grünspatz als der Graf von Bedwyrdrin, Gahris Bedwyr Besuch von einem seiner Häscher bekommt. Seinem jüngeren Sohn Luthien wird bei einem Schaukampf in der Arena zu Ehren des Gastes befohlen, seinen Gegner und Freund zu töten. Als er sich weigert, wird dieser von einem Zykopen, der dem Gast als Leibwächter dient mit einer Armbrust ermordet. Als sein Vater nicht wagt, dagegen aufzubegehren, tötet Luthien den Zyklopen und flieht.

Auf der Flucht trifft er auf den Dieb Oliver deBurrows und hilft diesem aus einer Notlage. Nachdem sie ihren Verfolgern oft nur knapp entkommen können, geraten sie in einen ausweglos erscheinenden Hinterhalt. Doch ein Zauberer ermöglicht ihnen die Flucht und verlangt als Dank eine scheinbar nicht allzu schwierige Gegenleistung. Diese stellt sich aber als nicht so leicht heraus, und die beiden Kameraden entkommen nur knapp dem Tod.

Daraufhin reisen sie in die Stadt Montfort und beginnen eine Laufbahn als Diebe. Als sie durch ihren Erfolg langsam zur Berühmtheit werden, wird auch der Herrscher von Montfort, der Herzog und alte Hexenmeister Morkney auf sie aufmerksam …

Durchschnittliche Fantasy, unterhaltsam ohne wirklich zu beeindrucken.

Die Hintergrundgeschichte besteht aus einem etwas zurechtgebogenen, mittelalterlichen Schottland mit allen üblichen Fantasygeschöpfen besetzt. Es fehlen weder Elfen, Zwerge, Zauberer und Drachen noch die dazugehörigen Helden.

Ein Roman den man ohne weiteres lesen kann, aber nicht unbedingt gelesen haben muß.

Kritik geschrieben von Alfred Ohswald, Herausgeber von Buchkritik.at.