Der Aufbruch zu den Sternen – Rezension von Alfred Ohswald

Der Detektiv Elijah Baily lebt auf der Erde, wo der Großteil der Menschen in riesigen, überdachten Städten lebt. Er hat in der Vergangenheit schon einige Male mit Spacern zu tun gehabt, Menschen die vor Jahrhunderten den Weltraum besiedelt und sich angepasst und schließlich von der Erde losgesagt haben.

Darum wird er von der wichtigsten Spacer-Welt, Aurora um Hilfe gebeten, weil dort ein Roboter „getötet“ wurde. Dieser Roboter war einer von nur zwei existierenden, äußerlich menschenähnlichen Robotern. Der zweite ist Daneel, der bei früheren Ermittlungen Bailys dessen Partner war.

So reist er nach Aurora und beginnt seine Arbeit, wobei ihm überraschend viele alte Bekannte begegnen. Nur der Robotroniker Dr. Fastolfe besitzt das nötige Wissen, um einen Roboter auf die Art zu deaktivieren, wie es in diesem Fall geschehen ist. Auch er selbst behauptet das überzeugend, bestreitet jedoch ebenso unmissverständlich, die Tat begangen zu haben.

Wie jeder Roman Asimovs mit Baily als Hauptfigur, ist auch „Der Aufbruch zu den Sternen“ eine Mischung aus Krimi und Science Fiction. In diesem Fall überwiegt die Krimihandlung sogar eher stärker als üblich, was nicht unbedingt ein Nachteil ist.

Die Dialoge neigen manchmal etwas zur Weitschweifigkeit, aber der ausgezeichnete und originelle Schluss entschädigen den Leser für diese schlimmstenfalls kleine Schwäche reichlich.

Kritik geschrieben von Alfred Ohswald, Herausgeber von Buchkritik.at.

Titel: Der Aufbruch zu den Sternen
Autor: Isaac Asimov
Verlag: Heyne
Seiten: 556
ISBN: 3453127684