Foundation – Rezension von Alfred Ohswald

„Foundation“ ist zusammen mit „Foundation und Imperium“, „Zweite F00oundation“ und dem hochinteressanten Essay „Einführung in die Psychohistorik (Introduction to Psychohistory)“ von Michael F. Flynn als „Foundation“ bei Heyne erschienen.

Als das Galaktische Imperium der Menschheit zusammenbricht, gründet der Psychohistoriker Hary Sheldon zwei Foundations, um die Zeit des Chaos zu verringern. Die Psychohistorik soll mit mathematischen Mitteln die zukünftige Geschichte der Menschheit bestimmen.

Die erste Foundation entsteht auf dem abgelegenen Planeten Terminus zum ausschließlichen Zweck der Schaffung einer „Galaktischen Enzyklopedie“, in der das gesamte Wissen der Menschheit gespeichert werden soll. Ernsthafte Bedrohungen von außen zwingen die Wissenschaftler jedoch politisch zu reagieren und ihre rein wissenschaftlichen Interessen teilweise aufzugeben.

Asimov erzählt hier die ersten 200 Jahre in der Geschichte der Foundation, einer weit in der Zukunft spielenden, fiktiven Menschheitsgeschichte. Das Buch ist sicher nicht nur wegen seiner frühen Entstehungszeit ein Klassiker der SF.

Kritik geschrieben von Alfred Ohswald, Herausgeber von Buchkritik.at.

Titel: Foundation
Autor: Isaac Asimov
Verlag: Heyne
Seiten: 272
ISBN: 3453127706