Der Zauberturm – Rezension von Alfred Ohswald

Caris, ein junger Krieger im Dienste der Magier, beobachtet einen Mord. Als sein Großvater, der Erzmagnus, den seit Jahren in einem Turm verbannten Magier Antryg Windrose aufsucht, begleitet er ihn als Leibwächter. Bei einem der Besuche verschwindet Windrose zusammen mit dem Erzmagnus durch ein Tor zwischen den Welten und Caris kann ihnen gerade noch hinterher folgen, bevor es sich wieder schließt. Das Tor führt in unsere Welt, und Claris kann zwar Windrose entdecken, nicht aber den Erzmagnus.

Überraschend müssen beide wieder durch ein Tor in ihre Welt fliehen, wobei sie gezwungen sind, die junge Computerprogrammiererin Joanna mitzunehmen. Eigenartige und gefährliche Dinge gehen dort vor sich. Monströse Wesen treiben ihr Unwesen und die Drei werden von der Kirche und dem Regenten verfolgt. Ständig auf der Flucht, versuchen sie etwas über die Hintergründe der beängstigenden Ereignisse herauszubekommen.

Der flott und spannend geschriebene Parallelwelt-Fantasyroman hat einen originellen Plot und , vor allem zum Schluss, einige überraschende Wendungen. Er ist eindeutig eines der bemerkenswerteren Bücher im Fantasy-Bereich der sonst zum großen Teil vom schlechten Durchschnitt dominiert wird.

Am Ende gibt’s einen Cliff-Hanger der erst im Folgeband der Trilogie „Der Megabyte-Magier“ auflöst.

Kritik geschrieben von Alfred Ohswald, Herausgeber von Buchkritik.at

Titel: Der Zauberturm
Autor: Barbara Hambly
Verlag: Bastei Lübbe
Seiten: 378
ISBN: 3404202392