Die Insel der Elben – Rezension von Alfred Ohswald

Im letzten Moment wurden die frischgebackene Königin Inos und ihre Tante Kade von der Magierin Rasha aus einer von gegnerischen Soldaten belagerten Kammer gerettet. Sie landen im orientalischen Arakkaran und es stellt sich heraus, dass ihre Retterin nicht unbedingt selbstlos ist.

Rap, sein unfreiwilliger und ungewünschter Sklave, der Kobold Little Chicken und der verwünschte Dieb Thinal blieben in der Kammer zurück, werden aber von der Hexe des Nordens, Bright Water, gerettet indem sie von ihr nach Faery, die Insel der Elben geschafft werden.

Während Königin Inos sich mit Azak, dem Herrscher von Arakkaran anfreundet und ihre Flucht plant, geraten Rap und seine Reisegefährten langsam hinter das Geheimnis der Insel der Elben und damit in den Weg des mächtigen Hexenmeisters des Westens, dem rücksichtslosen Zwerg Zinixo.

Der zweite Teil der Pandemia Saga ist wie der Erste solide Fantasy-Kost und leidet noch etwas mehr an zeitweiser Langatmigkeit. Die bisher durchaus lesenswerte und unterhaltsame Geschichte der beiden ersten Teile hätte gut und gerne auf der Hälfte der Seiten Platz gefunden, wenn die unwichtigeren Szenen deutlich kompakter erzählt worden wären.

Kritik geschrieben von Alfred Ohswald, Herausgeber von Buchkritik.at

Titel: Die Insel der Elben
Autor: Dave Duncan
Verlag: Bechtermünz Verlag
Seiten: 474
ISBN: 3404202716