Ströme im All – Rezension von Alfred Ohswald

Zuletzt ist „Ströme im All“ auf deutsch zusammen mit „Ein Sandkorn am Himmel“ und „Sterne wie Staub“ unter dem Titel „Die Größe des Imperiums“ (ISBN: 3-453-12771-4) erschienen.

Die Agrarwelt Florina und ihre Bewohner werden vom Nachbarsystem Sark gnadenlos unterdrückt und ausgebeutet. Als ein Weltraumanalyst die bevorstehende Zerstörung des Planeten entdeckt, wird er von einem Unbekannten mittels Psychosonde in ein hilfloses Wrack verwandelt und dort ausgesetzt.

Ein Jahr später beginnen seine Erinnerungen langsam zurückzukommen und er versucht mit Hilfe eines Lehrers und seiner Florinaischen mütterlichen Freundin den Grund für seine beunruhigenden Ängste zu finden.

Trotz seines Alters behandelt der Roman ziemlich aktuelle Thematiken. Nur beim Hintergrund hat Asimov, wie in „Sterne wie Staub“ die irdische Geschichte geplündert. Aber sonst lieferte er eine spannende und gut durchdachte Geschichte mit den bei ihm gewohnten, interessanten Persönlichkeiten.

Kritik geschrieben von Alfred Ohswald, Herausgeber von Buchkritik.at.

Titel: Ströme im All
Autor: Isaac Asimov
Verlag: Heyne
Seiten: 271
ISBN: 3453127714