Luthiens Wagnis – Rezension von Alfred Ohswald

Der Aufstand geführt von Luthien, der wegen seines magischen Umhangs „Roter Schatten“ genannt wird, gewinnt in der Stadt Montfort langsam aber sicher die Oberhand.

Der Hexenkönig Grünspatz unterschätzt die Rebellen zwar noch immer, aber sendet trotzdem eine mächtige Armee unter dem grausamen und gewitzten Zyklopengeneral Belsen’Krieg gegen sie. Luthien kommt dadurch in arge Zeitnot und bittet den Zauberer Brind’Amour um Hilfe.

Wie der erste Teil „Das Joch der Zyklopen“ ist auch „Luthiens Wagnis“ eher Fantasy-Dutzendware. Die Protagonisten sind meist ziemlich eindimensional gut, geistreich und edel oder böse, hinterhältig und schlecht.

In langatmig erzählten Kampfszenen metzeln die Guten heldenhaft und akrobatisch reihenweise ihre Feinde nieder.

Das Buch ist halbwegs unterhaltsam geschrieben aber in kaum einer Weise bemerkenswert.

Kritik geschrieben von Alfred Ohswald, Herausgeber von Buchkritik.at.

Titel: Luthiens Wagnis
Autor: R.A.Salvatore
Verlag: Heyne
Seiten: 349
ISBN: 3453133498