Der Ruf der Wellen – Rezension von Isolde Wehr

Tate Beaumont liebt das Tauchen und das Suchen nach vergessenen Dingen auf dem Meeresgrund, wie zum Beispiel einem Schiffswrack. Da lernen Sie und ihre Eltern Matthew Lassiter und seinen Onkel kennen, ebenfalls beides Taucher aus Leidenschaft. Und die beiden suchen nach einem ganz bestimmten Gegenstand auf dem Meeresboden, nämlich „Anguelique’s Curse“, einem Collier, das mehr ist als nur ein einfaches Schmuckstück. Und da die Chancen einfach größer sind wenn man sich zusammentut, schließen die Lassiters und die Beaumonts einen Deal und man sucht gemeinsam.

Tate findet Matthew anfangs äußerst arrogant und versucht sich von ihm fernzuhalten, aber seine Erfahrung beim Tauchen und auch sein gewinnendes Wesen ziehen sie immer mehr in den Bann. Und auch Matthew kann seine Augen und Hände nicht von Tate lassen.

Dann erfährt Tate jedoch das Matthews Vater gestorben ist, weil er auf der Suche nach „Anguelique’s Curse“ war. Ist das Schmuckstück etwa wirklich verflucht? Als sich das Glück der kleinen Tauchergruppe wendet, kann man das fast glauben. Aber das Schicksal hat noch einige Überraschungen parat.

Ein interessanter Roman, allerdings kann ich mich des Gefühls nicht erwehren, das Nora Roberts anfängt ihre älteren Geschichten zu „recyceln“. Es ist nämlich noch nicht lange her da habe ich einen ihrer früheren Romane gelesen indem es auch um das Tauchen nach einem versunkenen Schiff bzw. Schatz ging. Trotz allem nicht nur für Fans der Autorin ein Lesespaß.

Kritik geschrieben von Isolde Wehr, Herausgeberin der romantischen Bücherecke (http://www.die-buecherecke.de)

Titel: Der Ruf der Wellen
Autor: Nora Roberts
Verlag: Heyne (Rondo)
Seiten: 500
ISBN: 3453181905